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Almada: SMAS entdecken erhebliche Wasserverluste im öffentlichen Netz

Mann mit Warnweste misst Wasserleck an offener Kanalabdeckung auf einer Straße mit Messgerät und Karte.

Die Kommunalen Wasser- und Abwasserdienste (SMAS) von Almada haben ihre Kontrollen verstärkt, um eine „verantwortungsvolle Nutzung“ von Wasser sicherzustellen. In den vergangenen Tagen seien „mehrere Stellen mit erheblichen Verlusten“ festgestellt worden, teilte der Dienst am Sonntag mit.

Bei den jüngsten Einsätzen seien „mehrere Stellen mit erheblichen Wasserverlusten“ entdeckt worden. Daraufhin seien umgehend Maßnahmen eingeleitet worden, durch die sich unzulässige Anschlüsse an das öffentliche Netz aufspüren und beseitigen ließen; einige davon hätten der Versorgung von Bewässerungssystemen gedient, heißt es in einer Mitteilung auf der Website des kommunalen Dienstes im Bezirk Setúbal.

Die Arbeiten umfassten „Aushub- und Entwässerungsarbeiten“, mit denen die Funktionsfähigkeit der Infrastruktur wiederhergestellt und Verschwendung verhindert worden sei.

SMAS Almada verstärken Kontrollen gegen Wasserverluste

Nach Angaben der SMAS dienen die in den vergangenen Tagen durchgeführten Kontrollen dazu, „die verantwortungsvolle Nutzung von Wasser zu fördern, das öffentliche Versorgungsnetz zu schützen, Verluste zu verhindern und Unregelmäßigkeiten aufzudecken, die die Effizienz des Systems beeinträchtigen könnten“.

Die kommunalen Dienste betonten jedoch, dass die meisten Überprüfungen „die Ordnungsmäßigkeit der Anschlüsse bestätigt haben und gezeigt haben, dass die überwiegende Mehrheit der Nutzer die geltenden Maßnahmen einhält und Wasser verantwortungsvoll verwendet“.

Auch „Großverbraucher“ von Wasser in der Gemeinde wurden kontrolliert. Dabei inspizierten die Teams technische Schächte, Ventile und Anschlusspunkte des öffentlichen Netzes. „Diese Prüfungen ermöglichten es, Situationen zu erkennen, die nicht abgerechneten Verbrauch begünstigten. Alle festgestellten unzulässigen Anschlüsse wurden unverzüglich geschlossen und versiegelt, sodass eine weitere missbräuchliche Nutzung von Wasser aus dem öffentlichen Netz verhindert wurde“, ergänzten die SMAS.

Wasserreserven bei 40 %

Am Samstag hatten die SMAS mitgeteilt, dass die durchschnittlichen Wasserreserven in Almada bei 40 % liegen.

Die verwendete Überwachungsskala umfasst fünf Stufen: Stufe 1 (Rot) steht für Reserven unter 20 %, Stufe 2 (Orange) für Werte zwischen 20 % und 30 %, Stufe 3 (Gelb) für 30 % bis 50 %, Stufe 4 (Grün) für 50 % bis 75 % und Stufe 5 (Blau) für Reserven über 75 %.

Wasserversorgung in Almada bleibt eingeschränkt

Seit Monatsbeginn kommt es in der Gemeinde Almada zu Störungen in der Wasserversorgung, besonders in Costa da Caparica. Die Stadtverwaltung hat deshalb den Alarmzustand ausgerufen.

Zu den von der Kommune beschlossenen Maßnahmen zählen die vollständige Unterbrechung der Versorgung in bestimmten Gebieten der Gemeinde sowie das Verbot sämtlicher Nutzungen von Wasser aus dem öffentlichen Netz, die nicht häuslich oder essenziell sind. Um die Folgen des Wassermangels in der Gemeinde, insbesondere im Gebiet von Costa da Caparica, abzumildern, konnte die Stadtverwaltung von Almada die Wasserversorgung mit zwei neuen Brunnen verstärken. Diese speisen stündlich zusätzliche 120 Kubikmeter Wasser in das öffentliche Netz ein.

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