Wasserreserven in Almada bei 40 Prozent
Die durchschnittlichen Wasserreserven in der Gemeinde Almada lagen am Samstag bei 40 Prozent. Nach Angaben der Städtischen Wasser- und Abwasserdienste (SMAS) ermöglicht dieser Stand eine Bewertung der Lage sowie möglicherweise eine Verringerung der Stunden mit Versorgungssperren.
In einer auf ihrer Website veröffentlichten Mitteilung erklären die SMAS Almada, dass sich der Durchschnittswert aus den Speicherständen der Reservoire Alto do Índio, Sobreda, Raposo, Lazarim, Trafaria, Vale Cavala und Pragal ergibt. Das von den SMAS Almada verwendete Überwachungssystem umfasst fünf Stufen: Stufe 1 (rot) steht für Reserven unter 20 Prozent, Stufe 2 (orange) für Werte zwischen 20 und 30 Prozent, Stufe 3 (gelb) für 30 bis 50 Prozent, Stufe 4 (grün) für 50 bis 75 Prozent und Stufe 5 (blau) für Reserven von mehr als 75 Prozent.
SMAS Almada: Maßnahmen nach Warnstufe
Die rote Stufe bedeutet „maximale Maßnahmen in Kraft“, während Orange die „Beibehaltung aller Eindämmungsmaßnahmen“ vorsieht. Bei Gelb erfolgt eine „Bewertung der Situation und mögliche Verringerung der Stunden mit Versorgungssperren“, bei Grün eine „schrittweise Aufhebung einiger Einschränkungen“ und bei Blau die „allmähliche Rückkehr zur Normalität“.
Zugleich teilten die SMAS mit, dass die Unterstützungsmaßnahme für vorrangige Einrichtungen fortgesetzt wird. Dazu werden Wassertanks mit einem Fassungsvermögen von 1.000 Litern verteilt, die dazu dienen sollen, „die Eigenständigkeit bei der Versorgung der am stärksten gefährdeten Einrichtungen zu erhöhen, die von den Einschränkungen im System betroffen sind“. Nach der Aufstellung wurden die Behälter von Tankwagen befüllt. Nach Aussage des kommunalen Unternehmens ermöglichte dies eine „sicherere und effizientere“ Versorgung.
Wasserversorgung in Almada weiterhin gestört
Seit Beginn des Monats werden in der Gemeinde Almada wiederholt Ausfälle der Wasserversorgung gemeldet, besonders an der Costa da Caparica. Die Stadtverwaltung hat deshalb den Alarmzustand ausgerufen.
Zu den bereits von der Kommune im Distrikt Setúbal angekündigten Maßnahmen gehören die vollständige Unterbrechung der Versorgung in bestimmten Gebieten der Gemeinde sowie das Verbot jeder Nutzung von Wasser aus dem öffentlichen Netz, die weder häuslichen noch wesentlichen Zwecken dient. Um die Folgen der Wasserknappheit in Almada, insbesondere im Gebiet Costa da Caparica, zu begrenzen, konnte die Stadtverwaltung die Versorgung der Gemeinde bereits durch zwei neue Brunnen verstärken. Diese speisen stündlich zusätzlich 120 Kubikmeter Wasser in das öffentliche Netz ein.
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