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Betrug an der Tankstelle: Vorsicht vor gefälschten 250-Euro-Tankgutscheinen

Person hält Smartphone und Zapfpistole an Tankstelle, Auto wird betankt.

Diese Betrugsmasche breitet sich aus – erhöhte Vorsicht ist geboten.

Seit Beginn des Iran-Kriegs sind die Preise an den Zapfsäulen bekanntermaßen stark gestiegen. Entsprechend versuchen Autofahrer, die Mehrkosten zu begrenzen: Sie fahren möglichst günstige Tankstellen an oder reduzieren ihre Fahrten, sofern dies möglich ist.

Gefälschte Tankgutscheine über 250 Euro

Auch Betrüger nutzen die Lage aus und verbreiten eine neue Masche in großem Umfang. Einige Menschen in Frankreich erhielten auf ihrem Smartphone das Versprechen, Tankgutscheine im Wert von 250 Euro zu bekommen.

Dabei geben sich die Täter als der Verband 40 millions d’automobilistes aus. Die Organisation stellt auf ihrer Website unmissverständlich klar: „Das sind nicht wir. Es handelt sich um den Versuch, Daten zu stehlen. Der Link ist gefährlich.“

Wie bei solchen Betrugsversuchen üblich, führt ein Klick auf den betrügerischen Link auf eine gefälschte Website. Auto Plus beschreibt eine Variante, bei der diesmal die Marke E.Leclerc missbraucht wird. Das Prinzip bleibt gleich: Ein Einkaufsgutschein wird gegen eine Zahlung von 2 Euro versprochen – vorausgesetzt, dieses „Angebot“ wird an rund zwanzig Kontakte weitergeleitet.

Vorsicht vor dem Zapfpistolen-Betrug

Diese Art von Betrug ist nicht neu. Kriminelle greifen jedoch immer wieder aktuelle Ereignisse auf, um ihre Opfer glaubwürdiger zu täuschen. Links in Nachrichten sollten daher grundsätzlich niemals angeklickt werden.

Wer Opfer eines Betrugs geworden ist, sollte unverzüglich seine Bank kontaktieren, um die Karte oder das Konto sperren zu lassen. Zusätzlich lässt sich über die Plattform SignalConso eine Meldung an die Behörden senden. Wichtig ist außerdem, bei Polizei oder Gendarmerie Anzeige zu erstatten.

Betrugsfälle an Tankstellen haben sich seit dem starken Anstieg der Kraftstoffpreise gehäuft. Kürzlich wurde über den Zapfpistolen-Betrug berichtet: Dabei sorgt ein Täter mit einem geschwärzten Kügelchen aus Aluminiumfolie dafür, dass das System blockiert wird.

Der Kunde verlässt anschließend die Zapfsäule. Der Betrüger kann danach dort Benzin oder Diesel tanken, ohne dafür zu bezahlen. Bei einer maximalen Freigabe von 150 Euro kann der Schaden schnell teuer werden. Deshalb sollte man sich stets den Beleg geben lassen, um sicherzugehen, dass der Vorgang tatsächlich abgeschlossen ist. Weitere Informationen zu diesen hinterhältigen Methoden gibt es hier.

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