Die Feindseligkeiten in der Region flammen erneut auf.
Die Freude währte nur kurz. In seinem Netzwerk Truth Social erklärte Donald Trump, der Waffenstillstand mit dem Iran sei seiner Ansicht nach „beendet“. Der US-Präsident verschärfte seinen Ton weiter: „Das sind kranke Menschen, sie werden von kranken Menschen geführt. Es sind bösartige und gewalttätige Menschen. Was mich betrifft, ist es vorbei. Ich spreche mit meinen Verhandlungsführern, sie wollen mit anständigen Leuten verhandeln“.
Donald Trump erklärt den Waffenstillstand mit dem Iran für beendet
Der Präsident ist der Auffassung, dass es „einfach Zeitverschwendung ist, mit Lügnern zu verhandeln“. Dennoch stellte er klar, dass er seine Verhandlungsführer ihre Arbeit fortsetzen lasse, „wenn sie wollen“.
Der Ölpreis steigt wieder
Am Dienstag, dem 7. Januar, führten die Vereinigten Staaten Angriffe gegen den Iran aus, nachdem Schiffe in der Straße von Hormus attackiert worden waren und die wirtschaftlichen Sanktionen gegen iranisches Öl wieder in Kraft gesetzt worden waren, berichtet BFM. Als Reaktion auf diese Bombardierungen erklärte der Iran anschließend, 85 Einrichtungen auf US-Stützpunkten in Kuwait und Bahrain angegriffen zu haben.
Katar ruft zu Dialog und Diplomatie auf
Das katarische Außenministerium, dessen Land zwischen den USA und dem Iran vermittelt, betonte seinerseits in einer Mitteilung „die Notwendigkeit, die Region vor den Folgen dieser ungerechtfertigten Angriffe zu bewahren, den Weg des Dialogs und der Diplomatie weiterzuverfolgen, die Spannungen abzubauen und auf den im Rahmen des iranisch-amerikanischen Memorandums vom 17. Juni erzielten Fortschritten aufzubauen“.
Unmittelbar danach schoss der Preis für ein Barrel Brent, dem Referenzwert der Ölindustrie, um 5% nach oben. Nach Angaben unserer Kollegen:
Gegen 10:30 Uhr stieg der Preis für ein Barrel Nordsee-Brent zur Lieferung im September um 5,26% auf 78,06 Dollar. Das US-Pendant, ein Barrel West Texas Intermediate zur Lieferung im August, legte um 5,32% auf 74,19 Dollar zu.
Nun bleibt abzuwarten, ob es sich lediglich um ein vorübergehendes Wiederaufflammen der Spannungen handelt oder ob sich der Konflikt weiter zuspitzt, wie dies in den vergangenen Monaten der Fall war.
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