Ich habe Schluckauf. Doch statt des üblichen „Hicks“ kommt bei mir ein Laut heraus, der dem Wort „Quatsch“ verblüffend ähnelt. Ausgerechnet heute, da ich die Gründe für die steigenden Kraftstoffpreise erklären wollte: „Quatsch“, die in der kommenden Woche erneut kräftig anziehen werden, „Quatsch“. Teurere Rohstoffe, „Quatsch“, höhere Raffineriekosten, „Quatsch“, internationale Konflikte, „Quatsch“, hohe Steuern, „Quatsch“, knappe Lagerkapazitäten, „Quatsch“, instabile Märkte, „Quatsch“. Einfach ist das nicht. Dagegen hilft wohl nur ein Schreck: Im ersten Quartal dieses Jahres erzielten Galp, BP, Repsol, Moeve und Shell zusammen fast 11 Milliarden Euro Gewinn, während Europas 100 größte Ölkonzerne durch den Konflikt im Nahen Osten 30 Millionen Euro pro Stunde einnehmen. Himmel noch mal! Der Schluckauf ist weg. Schluss mit dem Quatsch: Ich habe Diesel getankt und musste sogar die Unterhose dalassen, um den Tank zu bezahlen.
Steigende Kraftstoffpreise: Schluss mit dem Quatsch
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