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Kraftstoffpreise: Diesel steigt, Benzin sinkt am Montag

Junger Mann tankt Auto an Repsol Tankstelle und blickt auf sein Smartphone.

Nach einer Woche, in der die Kraftstoffpreise seit Beginn des Konflikts im Iran eine der stärksten Senkungen verzeichneten, entwickeln sich die Preise an diesem Montag gegensätzlich: Standarddiesel wird teurer, während Standardbenzin günstiger wird.

Kraftstoffpreise für Diesel und Benzin am Montag

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung war der Preis für Standarddiesel bereits um 1,3 Cent je Liter gestiegen. Standardbenzin hatte sich dagegen um 0,7 Cent je Liter verbilligt. Im Verlauf des Tages sind weitere Änderungen der Werte jedoch noch zu erwarten.

Der durchschnittliche Preis für Diesel dürfte damit bei 1,872 Euro €/l liegen. Der Preis für Standardbenzin soll hingegen auf 1,92 €/l sinken und damit weiterhin unter der Marke von zwei Euro bleiben.

Ein konkreter Blick auf die wichtigsten Tankstellenketten verdeutlicht die Preisbewegungen: Repsol und BP haben den Preis für Standardbenzin jeweils um einen Cent je Liter reduziert, Galp sogar um 1,4 Cent je Liter. Beim Standarddiesel reicht die Erhöhung von zwei Cent je Liter bei Repsol bis zu drei Cent je Liter bei BP.

Grundlage für die Berechnung der Kraftstoffpreise sind wie üblich die Daten der Generaldirektion für Energie und Geologie (DGEG). In diesem Fall beziehen sie sich auf Freitag, den 5. Juni.

Die von der DGEG veröffentlichten Beträge berücksichtigen bereits die von den Tankstellenketten gewährten Rabatte sowie die derzeit geltenden staatlichen Maßnahmen. Es handelt sich allerdings lediglich um durchschnittliche Richtwerte, die von den Preisen an den einzelnen Tankstellen abweichen können.

Verringerung des ISP-Rabatts

Angesichts der Entwicklung der Kraftstoffpreise hat die Regierung eine Anpassung des außerordentlichen Rabatts auf die Steuer auf Erdöl- und Energieerzeugnisse (ISP) angekündigt. Diese Regelung galt bereits seit Anfang März.

Laut der Verordnung Nr. 250-A/2026/1 vom 5. Juni wurde der für Standarddiesel geltende Rabatt seit diesem Montag von 4,38 Cent je Liter auf 5,14 Cent je Liter geändert. Für Standardbenzin wurde der anwendbare Betrag von 4,21 Cent je Liter auf 4,19 Cent je Liter angepasst.

Die außerordentliche Senkung der ISP-Steuer kommt zusätzlich zur seit 2022 bestehenden Entlastung hinzu, die den Auswirkungen steigender Kraftstoffpreise nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine entgegenwirken soll. Durch diesen Mechanismus wurde die auf Benzin und Diesel erhobene Steuer teilweise reduziert; seither wird er schrittweise entsprechend der Preisentwicklung angepasst.

Welche Faktoren beeinflussen die Kraftstoffpreise?

Der Anstieg der Kraftstoffpreise in Portugal und Europa steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Verschärfung der Spannungen im Nahen Osten. Diese führte zur Schließung der Straße von Hormus, einer der wichtigsten Transportwege für Öl aus dem Persischen Golf. Rund 20 % des weltweiten Rohölhandels passieren diese Route.

Die Folgen zeigten sich sofort an den Märkten: Vor Beginn des Konflikts lag der Preis für Brent, die europäische Referenzsorte, bei 72 Dollar. An diesem Montag betrug der Brent-Preis zum Veröffentlichungszeitpunkt 97 Dollar.

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