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Guimágua eröffnet neue Forschungseinheit für Wasseraufbereitung im AvePark

Mann im weißen Laborkittel untersucht in hellem Labor ein Glas mit klarer Flüssigkeit vor großen Fenstern.

Guimágua eröffnet Forschungszentrum im AvePark

Der AvePark – Wissenschafts- und Technologiepark in Barco bei Guimarães – ist um eine weitere Forschungseinrichtung reicher. Die neue Einheit widmet sich den Bereichen Ingenieurwesen, Umwelt und Wasseraufbereitung; dafür wurden mehr als eine Million Euro investiert.

Initiiert wurde das Vorhaben von Guimágua, einem Unternehmen aus Guimarães, das seit über 30 Jahren im Schwimmbadsektor tätig ist. Ziel ist es, neue Lösungen rund um Wasser und Umwelt zu entwickeln.

Die Forschungseinheit wurde am Freitag eröffnet und steht für eine neue Phase in der Wachstumsstrategie des Unternehmens. Sie soll die Kompetenzen von Guimágua in den Bereichen Innovation, Forschung und technologische Entwicklung weiter ausbauen.

Innovation und Wasseraufbereitung als Wachstumsstrategie von Guimágua

Unternehmenschef António Mota betonte, dass die Investition für einen zukunftsorientierten Ansatz stehe, der auf Innovation und der frühzeitigen Erkennung von Marktanforderungen beruhe.

„Nach mehr als 30 Jahren Tätigkeit haben wir erkannt, dass wir nicht nur ein Unternehmen sein wollen, das Schwimmbäder baut. Wir wollen unseren Kunden mehr bieten, denn wir leben in einer anspruchsvollen Zeit, in der von Organisationen und Unternehmen mehr Effizienz, mehr Nachhaltigkeit, aber auch mehr technologische Kompetenz verlangt wird“, erklärte er.

Die neue Einrichtung solle, so Mota weiter, als „ein Zentrum für konkrete Lösungen“ arbeiten und spürbare Verbesserungen bei den Prozessen sowie den Dienstleistungen des Unternehmens hervorbringen.

Unterstützung der Stadt Guimarães für Forschung und Entwicklung

Auch Ricardo Araújo, Bürgermeister von Guimarães, nahm an der Eröffnung teil. Er bezeichnete die Investition als Beispiel für den Weg, den die Gemeinde einschlagen müsse, um sich als „Wiege der Innovation“ zu profilieren.

„Wir brauchen starke Investitionen in Innovation. Wir müssen die Voraussetzungen schaffen, damit sich Universitäten, Fachhochschulen und Wissenszentren in der Gemeinde ansiedeln. Die große Herausforderung besteht jedoch darin, diese Investitionen in die reale Wirtschaft zu überführen und Wissen sowie Forschung in den Unternehmen anzuwenden“, unterstrich der Bürgermeister.

Araújo erklärte zudem, dass das Vorhaben mit der Strategie übereinstimme, die die Stadtverwaltung für die kommenden Jahre festgelegt habe. Dabei hob er hervor, wie wichtig unternehmerische Investitionen in Forschung und Entwicklung seien.

Neben der neuen Einheit im AvePark eröffnete die Guimágua-Gruppe auch ein neues Geschäft an ihrem Hauptsitz in Ponte. Es ist auf eine spezialisierte Beratung in den Bereichen Schwimmbäder, Wasseraufbereitung und Wellness ausgerichtet.

Guimágua wurde 1991 gegründet und ist in der Planung, im Bau, in der Sanierung und in der Wartung von Schwimmbädern tätig. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Lösungen für Spas, Saunen, Wellness und Bewässerungssysteme an.

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