Explosion in einer MOL-Raffinerie im Nordwesten Ungarns
Bei einer Explosion in einer Raffinerie im Nordwesten Ungarns ist am Freitag mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Sieben weitere Personen wurden schwer verletzt.
Die Raffinerie gehört dem Energiekonzern MOL, dem größten Unternehmen dieser Branche in Ungarn. Die Ursache der Explosion wird noch untersucht.
Opferzahl und laufender Einsatz
Ungarns Ministerpräsident Péter Magyar bestätigte die vorläufige Opferbilanz. Nach seinen Angaben ereignete sich die Explosion in einer Anlage zur Verarbeitung gefährlicher Stoffe. Zudem „brennt eine Ölpipeline heftig und ist weiterhin außer Kontrolle“.
Für die Einwohner der nahe gelegenen Stadt Tiszaujváros besteht keine Gefahr einer Vergiftung. Wie die vor Ort tätige Katastrophenschutzbehörde mitteilte, wurden bislang keine Konzentrationen gefährlicher Stoffe festgestellt, die den zulässigen Grenzwert überschreiten.
Untersuchung der Ursachen
Wirtschafts- und Energieminister István Kapitány sowie Zsolt Hernádi, Generaldirektor der Katastrophenschutzbehörde, reisten in das betroffene Gebiet. Sie wollen sich ein Bild von der Lage machen und über den Fortgang der Ermittlungen informieren.
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