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Landesweiter Stromausfall in Kuba am Montag

Frau zündet Kerze auf Balkon bei Dämmerung an, umgeben von Laterne, Radios und Benzinkanister.

In Kuba kommt es am Montag zu einem landesweiten Stromausfall. Das Land kämpft sowohl mit sinkenden Treibstoffreserven als auch mit Störungen in seinem Stromverteilungsnetz.

Der staatliche Stromversorger Electric Union meldete den Ausfall im Land mit rund zehn Millionen Einwohnern. Die Ursache werde noch untersucht.

Wiederherstellung der Stromversorgung in Kuba

Das Ministerium für Energie und Bergbau erklärte, es habe Protokolle zur Wiederaufnahme der Stromversorgung aktiviert.

Seit Januar ist die Treibstoffverfügbarkeit beeinträchtigt. Damals hatte US-Präsident Donald Trump damit gedroht, Zölle gegen jedes Land zu verhängen, das Öl an die Insel verkauft oder liefert.

Der öffentliche Verkehr wurde größtenteils eingestellt. In Krankenhäusern fielen zudem Zehntausende Operationen aus.

Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel warf den USA vor, "soziale Konflikte zu schüren, indem sie die Treibstoffversorgung Kubas abwürgen".

Treibstoffmangel und frühere Stromausfälle

Kuba erzeugt lediglich 40% des benötigten Treibstoffs selbst. Die 730.000 Barrel Öl, die ein russisches Schiff im März entladen hatte, waren Ende April aufgebraucht.

Die Regierung rationiert die Energieversorgung; die Stromausfälle dauern teils mehr als 24 Stunden.

Ein Stromausfall Mitte Mai betraf die östlichen Provinzen, während ein weiterer Mitte März die gesamte Insel lahmlegte.

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