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Toyota zeigt Wasserstoffkartuschen und Second-Life-Batterien in Japan

Weißer Toyota GR Yaris mit blauen Akzenten auf einer Messe, umgeben von Ladegeräten und moderner Beleuchtung.

Vom 15. bis 18. Oktober nimmt Toyota in Japan an der „Japan Mobility Show Bizweek 2024“ teil. Die Veranstaltung bringt unterschiedliche Unternehmen zusammen, die Lösungen für eine nachhaltigere Zukunft entwickeln.

Toyota auf der Japan Mobility Show Bizweek 2024

Zu den wichtigsten bestätigten Exponaten von Toyota zählt der GR Corolla H2 Concept. Das Fahrzeug verfügt über einen Verbrennungsmotor, der flüssigen Wasserstoff als Kraftstoff nutzt, und war bereits bei mehreren Langstreckenrennen im Einsatz.

Mit genau diesem Modell erprobt der japanische Hersteller die Technologie unter realen Bedingungen und arbeitet zugleich daran, Hürden für einen breiteren Einsatz von Wasserstoff abzubauen.

Wasserstoffkartuschen

Eine dieser Hürden betrifft die Verteilung und den Transport, was sich auch in Größe und Gewicht der Speichertanks widerspiegelt. Nun geht Toyota mit der Vorstellung tragbarer Wasserstoffkartuschen – kleiner Tanks zur Wasserstoffspeicherung – einen weiteren Schritt in Richtung der angestrebten Wasserstoffgesellschaft. Ihr Einsatzbereich reicht deutlich über das Auto hinaus.

Die Kartuschen lassen sich sowohl in einem Brennstoffzellenfahrzeug verwenden als auch zur Energieversorgung an Orten einsetzen, an denen Strom benötigt wird. Um das Potenzial des Konzepts zu zeigen, präsentierte Toyota sogar einen gemeinsam mit der Rinnai Corporation entwickelten Herd, der mit denselben Wasserstoffkartuschen betrieben wird.

Ziel ist es zu verdeutlichen, dass Wasserstoff „eine vertraute und sichere Energiequelle sein kann, die in verschiedenen Alltagssituationen genutzt werden kann“.

Wie auf den Bildern zu sehen ist, sind die Kartuschen kompakt genug, um ihren Transport zu erleichtern. Außerdem können sie unkompliziert gegen gefüllte Kartuschen ausgetauscht werden.

Kompakte Wasserstoffkartuschen für Alltag und Mobilität

Zweites Leben für Batterien

Ein weiteres Projekt, das Toyota zeigen will, ist das Energiespeichersystem „Sweep“. Es soll Batterien aus den Hybrid- und vollelektrischen Fahrzeugen der Marke weiterverwenden.

Sobald die maximale Kapazität dieser Module für den Einsatz in einem Auto nicht mehr ausreicht, können sie weiterhin genügend Energie für andere Anwendungen speichern.

Dazu gehört etwa die Stromnutzung im Haushalt in Verbindung mit verschiedenen Formen der Energiegewinnung, beispielsweise Wind- oder Solarenergie. Mithilfe der „Second-Life“-Batterien lässt sich die gewonnene Energie speichern und etwa stabiler sowie sicherer an ein Wohnhaus abgeben.

„Sweep“: Energiespeicherung mit Second-Life-Batterien

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