Die Aktion für die Urlaubsreisen startet.
Angesichts der schwachen Kaufkraft ist das eine besonders gute Nachricht. Zu den ersten Urlaubswellen legt E.Leclerc seine Aktion „Kraftstoff zum Selbstkostenpreis“ am 3. und 4. Juli erneut auf, wie LSA berichtet. Das Angebot gilt an den 711 Tankstellen der Märkte, jedoch nicht auf Autobahnen sowie für LPG und Brennstoffe, so unsere Kollegen.
E.Leclerc: Kraftstoff zum Selbstkostenpreis zum Ferienbeginn
Die Aktion findet vor dem Hintergrund stark gestiegener Kraftstoffpreise statt. „Die Franzosen haben die Folgen des Krieges im Iran mit voller Wucht zu spüren bekommen. Die Notierungen geben nach, die Preise an der Zapfsäule jedoch deutlich langsamer. Bei E.Leclerc wollen wir den Franzosen und denjenigen, die Urlaub nehmen, eine konkrete Antwort geben. Die Kaufkraft der Franzosen dann zu unterstützen, wenn sie sie am dringendsten brauchen, gehört seit der Gründung zur DNA der E.Leclerc-Bewegung“, erklärt Michel-Édouard Leclerc, Vorsitzender des Strategieausschusses der E.Leclerc-Zentren.
Zur Erinnerung: In einem Interview bei France Info am Mittwoch, dem 11. März, versprach Michel-Édouard Leclerc, dass die Preise innerhalb von zwei Tagen sinken würden – „zunächst um 23 Cent, dann um 7 Cent“ – an den Zapfsäulen der E.Leclerc-Märkte und der Coopérative U, mit der er die Preise ausgehandelt hatte.
Erwartete Preisrückgänge bei weiteren Handelsketten
Nach Angaben des Konzernchefs sollte die Senkung auch bei Intermarché und Carrefour kurz vor dem Wochenende erkennbar werden, sobald die Tankstellen wieder beliefert seien. In dem Gespräch ging der Manager zudem auf die zuletzt beobachtete Entwicklung ein:
Viele Industrieunternehmen in allen Branchen gehen davon aus, dass die Preise steigen werden, und sichern sich deshalb so rasch wie möglich ihre Marge.
Gleichzeitig sagte er, er verstehe nicht „die Geschwindigkeit, mit der wir von einem Anstieg des Rohölpreises zu sehr teurem Benzin gekommen sind“, und versicherte, dass Kraftstoffe in seinen Märkten „praktisch zum Selbstkostenpreis“ verkauft würden. Später bedauerte er diese etwas vorschnellen Aussagen, denn weil der Konflikt weiterging, fielen die Preise eindeutig nicht schnell wieder.
Kontrollen zur Vermeidung von Missbrauch
Zur Erinnerung: Die höheren Preise an den Zapfsäulen zwangen die Regierung zum Handeln. Premierminister Sébastien Lecornu äußerte sich am Sonntag, dem 8. März, und kündigte Maßnahmen an, um überzogene Aufschläge bei der Weitergabe höherer Ölpreise durch Gewerbetreibende an Kunden zu begrenzen:
Der Krieg im Nahen Osten darf nicht als Vorwand für missbräuchliche Preiserhöhungen an den Zapfsäulen dienen. Auf meine Anweisung wird die Wettbewerbs- und Verbraucherschutzbehörde (DGCCRF) von Montag bis Mittwoch einen außergewöhnlichen Plan mit 500 Kontrollen an Tankstellen durchführen. Damit wird innerhalb von nur drei Tagen das Volumen eines vollständigen Halbjahres des üblichen Kontrollplans erreicht. Ich danke allen eingesetzten Mitarbeitenden dafür, die Franzosen vor diesen missbräuchlichen Praktiken zu schützen.
Vielen Franzosen und der parlamentarischen Opposition reicht diese Initiative dennoch nicht aus. Einige fordern insbesondere eine Senkung der Mehrwertsteuer oder eine Preisdeckelung. Diese Möglichkeit wird von der Regierung bislang jedoch entschieden abgelehnt. Letztlich beschloss die Regierung gezielte Hilfen für die am stärksten betroffenen Branchen und führte einen Kraftstoffgutschein für Vielfahrer ein.
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