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Kraftstoffpreise steigen am 25. Mai erneut

Junger Mann tankt Auto an moderner Tankstelle mit digitalem Bildschirm und Zapfhahn in der Hand.

Der Beginn der kommenden Woche (25. Mai) steht im Zeichen erneut steigender Preise für beide Kraftstoffe, nachdem der Preis für Standarddiesel zwei Wochen in Folge gesunken war.

Prognosen aus der Branche gehen bei beiden Kraftstoffen von einem Aufschlag von zwei Cent je Liter aus. Der Durchschnittspreis für Standarddiesel dürfte damit auf 1,972 €/l steigen. Bei Standardbenzin wird ein durchschnittlicher Preis von 2,031 €/l erwartet.

Entwicklung der Kraftstoffpreise

Die Berechnung der Kraftstoffpreise basiert auf den von der Generaldirektion für Energie und Geologie (DGEG) veröffentlichten Angaben – in diesem Fall auf den Daten vom vergangenen Donnerstag, dem 21. Mai. In den DGEG-Werten sind bereits die von den Tankstellen gewährten Rabatte sowie die derzeit geltenden staatlichen Maßnahmen enthalten.

Diese Angaben entsprechen jedoch nicht zwingend den Preisen an den Zapfsäulen. Es handelt sich lediglich um durchschnittliche Orientierungswerte. Die Händler können ihre Preise weiterhin entsprechend ihrer eigenen Strategie festlegen.

Die derzeit geltenden Regierungsmaßnahmen

Seit Beginn des Konflikts im Nahen Osten und dem daraus folgenden deutlichen Anstieg der Kraftstoffpreise hat die Regierung den außerordentlichen Nachlass auf die ISP (Steuer auf Mineralöl- und Energieerzeugnisse) ausgeweitet. In dieser Woche senkte die Regierung den für Standarddiesel geltenden Rabatt auf 6,05 Cent. Der für Standardbenzin anwendbare Betrag stieg hingegen auf 5,72 Cent pro Liter.

Für die kommende Woche wurde bislang keine neue Verordnung bekannt gegeben. Dennoch ist davon auszugehen, dass der ISP-Nachlass für Standarddiesel und Standardbenzin erneut angehoben wird.

Diese außerordentliche Verringerung der ISP kommt zusätzlich zu der seit 2022 bestehenden Entlastung hinzu, die die Folgen der höheren Kraftstoffpreise nach Russlands Invasion in die Ukraine abmildern soll. Durch diesen Mechanismus wurde die auf Benzin und Diesel erhobene Steuer teilweise reduziert und im Einklang mit der Preisentwicklung schrittweise angepasst.

Nahostkonflikt und Ölmarkt

Der Anstieg der Kraftstoffpreise in Portugal und Europa hängt unmittelbar mit dem Konflikt im Nahen Osten zusammen. Dieser führte zur Schließung der Straße von Hormus, einer der wichtigsten Transportrouten für Erdöl aus dem Persischen Golf. Rund 20% des weltweiten Rohölhandels werden über diesen Seeweg abgewickelt.

Der Ölmarkt erlebt derzeit eine Phase extremer Volatilität. Vor Beginn des Konflikts lag ein Barrel Brent bei 72 Dollar; zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels beträgt der Wert 105 Dollar.

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