Offiziell: Nach zwei Monaten mit fortlaufenden Rückgängen sind die Kraftstoffpreise gestiegen. Ursache dafür ist der in den vergangenen zwei Wochen höhere Ölpreis – zu Beginn dieser Woche gab er jedoch nach, was eine gute Nachricht ist.
Seit Ende der vergangenen Woche, dem 22. Dezember, verteuerte sich einfacher Dieselkraftstoff um 2,3 Cent je Liter, während einfacher Benzin um 1,5 Cent je Liter zulegte.
Damit lag der Durchschnittspreis für einfachen Dieselkraftstoff zu Wochenbeginn bei 1,574 €/l, der für einfaches Benzin (95) bei 1,641 €/l.
Grundlage dieser Angaben sind wie üblich die am Freitag, dem 22. Dezember, von der Generaldirektion für Energie und Geologie (DGEG) veröffentlichten Werte. In den Preisen sind sowohl die von den Tankstellenbetreibern gewährten Rabatte als auch die derzeit geltenden staatlichen Maßnahmen berücksichtigt.
Durchschnittspreise für Diesel und Benzin
Es sei allerdings daran erinnert, dass diese Beträge nicht zwingend den Preisen an den Tankstellen entsprechen. Es handelt sich lediglich um durchschnittliche Richtwerte.
Bei den großen Tankstellenketten erhöhten Galp und Repsol den Preis für einfachen Dieselkraftstoff um 3,5 Cent je Liter und den für einfaches Benzin um zwei Cent je Liter. BP hob den Preis für einfachen Dieselkraftstoff sogar um vier Cent je Liter an; einfaches Benzin verteuerte sich dort um zwei Cent je Liter.
Dies ist die erste Woche mit steigenden Kraftstoffpreisen nach rund acht Wochen mit ununterbrochenen Preisrückgängen.
Aktive Regierungsmaßnahmen
Die Maßnahmen zur Abfederung des Anstiegs der Kraftstoffpreise wirken sich weiterhin auf den Endbetrag aus, den Verbraucher zahlen.
Die außerordentlichen steuerlichen Entlastungsmaßnahmen wurden zuletzt im vergangenen Oktober angepasst. Für Dezember waren bislang keine Änderungen angekündigt. Sie bleiben auch zu Beginn des neuen Jahres bestehen, wobei noch offen ist, ob sie aktualisiert werden:
Steuerentlastung beim Kraftstoffpreis
Der „Steuerrabatt“ auf die Sondersteuer ISP dürfte daher zumindest bis zum Ende des laufenden Jahres bei 15,1 Cent je Liter Diesel und bei 16,3 Cent je Liter Benzin bleiben.
Werden sämtliche geltenden Maßnahmen zusammengerechnet, beläuft sich die Steuerentlastung nun auf 25,1 Cent je Liter Diesel und 26,1 Cent je Liter Benzin.
Quelle: Mehr Benzin
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