Ein neuer Grundwasserförderbrunnen in Almada hat den Betrieb früher als vorgesehen aufgenommen und erhöht die Kapazität um 60 Kubikmeter pro Stunde.
Neuer Grundwasserförderbrunnen stärkt die Wasserversorgung in Almada
In einer auf ihrer Website veröffentlichten Mitteilung erklären die kommunalen Wasser- und Abwasserdienste (SMAS), dass die neue Förderanlage die Produktionskapazität des Systems um weitere 60 Kubikmeter pro Stunde steigert. Damit werde „die Umsetzung der Maßnahmen unterstützt, die angesichts des gestiegenen Verbrauchs und der in den vergangenen Wochen aufgetretenen Engpässe ergriffen wurden“.
Ursprünglich sollte die neue Infrastruktur nach Angaben der SMAS Almada erst Ende Juli in Betrieb gehen. Dass der Start vorgezogen werden konnte, sei auf die beschleunigte Installation, den rascheren Anschluss an das Netz sowie die erforderlichen Tests und technischen Kontrollen zurückzuführen. Diese dienten dazu, die Sicherheit und Qualität des an die Bevölkerung gelieferten Wassers sicherzustellen.
An den Arbeiten waren Teams aus mehreren Bereichen der kommunalen Dienste sowie Partnerunternehmen beteiligt. Gemeinsam verkürzten sie die zunächst vorgesehenen Fristen.
Die SMAS Almada teilten zudem mit, dass weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit des Netzes und zur Stärkung des Wasserversorgungssystems in der Gemeinde weiterhin laufen.
In den vergangenen Tagen wurden wiederholt Wasserausfälle gemeldet, besonders in Costa da Caparica. Am Montag aktivierten die SMAS Almada deshalb ihren Notfallplan und richteten einen Krisenstab ein.
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