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USA verlängern Ausnahme für russisches Öl um 30 Tage

Mann beobachtet von Brücke aus Frachtschiffe auf ruhiger See bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang.

Die Vereinigten Staaten haben am Montag angekündigt, die befristete Ausnahmegenehmigung für Geschäfte mit auf See gelagertem russischem Öl um weitere 30 Tage zu verlängern. Damit soll der Druck auf die Energiemärkte verringert werden.

Nach Angaben von US-Finanzminister Scott Bessent soll die Entscheidung sicherstellen, dass „die am stärksten gefährdeten Länder“ weiterhin Zugang zu russischem Öl haben. Dies geschieht vor dem Hintergrund erheblicher Turbulenzen auf dem weltweiten Kohlenwasserstoffmarkt, nachdem der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus nahezu zum Erliegen gekommen ist.

In einem Beitrag in sozialen Netzwerken erklärte der Finanzminister, bei der Regelung handle es sich um eine „befristete Ausnahmegenehmigung für 30 Tage“.

Washington untersagt grundsätzlich Transaktionen im Zusammenhang mit russischem Öl. Diese Beschränkungen sind Teil der Sanktionen gegen Moskau, die nach der Invasion der Ukraine verhängt wurden.

Die Regierung des US-Präsidenten Donald Trump führte diese Ausnahme jedoch im März ein, um den durch die Eskalation des Konflikts im Nahen Osten ausgelösten Anstieg der Energiepreise einzudämmen.

Russische Öllieferungen und die Straße von Hormus

Die beinahe vollständige Unterbrechung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus – eine der wichtigsten weltweiten Seerouten für den Transport von Öl und Gas – hat die Sorgen vor Versorgungsengpässen verstärkt und die Schwankungen der internationalen Preise angeheizt.

Die nun verlängerte Regelung gestattet vorübergehend Geschäfte mit russischem Öl, das bereits auf Schiffen oder in maritimen Anlagen gelagert wird. Dies gilt trotz der von den Vereinigten Staaten gegen Russland verhängten Finanz- und Handelsbeschränkungen.

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