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Bangladesch rückt dem Start seines ersten Kernkraftwerks mit 2400 MW näher

Ingenieur mit Schutzhelm und Weste überwacht Kontrollbildschirme in einem Kraftwerkskontrollraum mit Reaktorgebäude im Hinter

Kernbrennstoff für den ersten Block des Kernkraftwerks Rooppur geladen

Im ersten Kraftwerksblock des Kernkraftwerks Rooppur in Bangladesch ist die vollständige Beladung mit frischem Kernbrennstoff abgeschlossen worden. Die Arbeiten begannen am 28. April und bilden einen zentralen Schritt bei der Vorbereitung der Anlage auf die energetische Inbetriebnahme.

Fachkräfte setzten nacheinander 163 Brennelemente in den Reaktorkern ein. Das Projekt wird vom Engineering-Bereich von Rosatom, dem Unternehmen Atomstroyexport, umgesetzt.

Nächste Schritte bis zur energetischen Inbetriebnahme

Als Nächstes werden der obere Reaktorblock montiert und die Systeme zur reaktorinternen Überwachung angeschlossen. Danach folgen eine Reihe von Tests sowie Sicherheitsprüfungen sämtlicher technischer Systeme. Anschließend soll der Reaktor auf ein minimal kontrollierbares Leistungsniveau gebracht werden; vor dem Beginn des Versuchsbetriebs wird die Leistung schrittweise weiter erhöht.

Das Kernkraftwerk Rooppur entsteht nach einem russischen Projekt mit zwei WWER-1200-Reaktoren und einer Gesamtleistung von 2400 MW, rund 160 km von Dhaka entfernt. Der Bauvertrag wurde bereits 2015 unterzeichnet, die physikalische Inbetriebnahme des ersten Blocks erfolgte am 28. April 2026. Rosatom plant, den Bau des Kraftwerks 2027 vollständig abzuschließen.

Automatisierungstechnik im Kernkraftwerk Rooppur

Rosatom Automatisierte Leitsysteme (RASU) hat in der Anlage 22 Teilsysteme der automatisierten Prozessleittechnik und der automatisierten Strahlungsüberwachung installiert. Dies wurde vor einigen Tagen bekannt.

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