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Kulturbewegung Terra de Miranda lehnt Windpark im Hybridisierungsprojekt des Wasserkraftwerks Picote ab

Person in traditioneller Kleidung zeigt auf Karte mit Windrädern, Fluss und Staudamm im Hintergrund.

Windpark Avelanoso im Hybridisierungsprojekt von Picote

Die Kulturbewegung Terra de Miranda spricht sich gegen den Windpark aus, der im Rahmen des Hybridisierungsprojekts des Wasserkraftwerks Picote entstehen soll. Der französische Konzern Engie führt derzeit die öffentliche Konsultation zu dem Vorhaben durch. Geplant sind 35 Windenergieanlagen mit einer geschätzten Leistung von 157,5 Megawatt.

„Es geht nicht um Entwicklung. Es geht nicht um Fortschritt. Es ist die Fortsetzung einer Ausbeutungsstrategie, die nun als Energiewende getarnt wird“, erklärte die Bewegung gegenüber dem Jornal de Notícias.

Der Windpark Avelanoso erstreckt sich über die Gemeinden Miranda do Douro und Vimioso und soll eine Fläche von 105 Hektar einnehmen.

Engie und die Staudämme am Douro

Zur Engie-Gruppe gehört auch das Unternehmen Movhera. Der Konzern besitzt die drei Staudämme am Fluss Douro auf dem Abschnitt, der das Planalto Mirandês durchquert: Miranda do Douro, Picote und Bemposta in Mogadouro. Die Bewohner von Miranda werfen dem Konzern vor, seine auf Rohstoffgewinnung ausgerichtete Tätigkeit nun auf weitere Ressourcen wie Sonne und Wind ausdehnen zu wollen.

„Zuerst haben sie uns die Energie des Wassers abgesaugt. Jetzt wollen sie sich auch die Kraft unseres Windes und das Licht unserer Sonne aneignen. Diese Ressourcen gehören zur Terra de Miranda und ihren Menschen. Sie dürfen nicht weiterhin ausgebeutet, verkauft und in Gewinne von Milliarden Euro verwandelt werden“, erläutert die Bewegung in einer Stellungnahme. Zudem beschuldigt sie die Franzosen, die Terra de Miranda zu „einer Energiekolonie“ machen und das Planalto Mirandês „in eine riesige Industriebaustelle im Dienste ihrer Gewinne“ verwandeln zu wollen.

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