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Roscosmos, Rosatom und Kurtschatow-Institut entwickeln kompakten Reaktor für den Mond

Zwei Astronauten in Raumanzügen arbeiten an einem Gerät auf der Mondoberfläche mit Erde im Hintergrund.

Noch sind nicht alle Fragen geklärt

Roscosmos, Rosatom und das Kurtschatow-Institut entwickeln einen kompakten Reaktor, der auf der Mondoberfläche installiert werden soll. Das erklärte Roscosmos-Chef Dmitri Bakanow in einem Interview mit dem Generaldirektor der Nachrichtenagentur TASS, Andrei Kondraschow.

„Wir setzen dieses Projekt – die Entwicklung kompakter Reaktoren für die Aufstellung auf dem Mond – gemeinsam mit dem Kurtschatow-Institut, Michail Walentinowitsch Kowaltschuk, Rosatom und den Strukturen von Rosatom um. Es lässt sich nicht sagen, dass derzeit bereits alle Fragen geklärt sind. Für die Umsetzung dieses Vorhabens gibt es einen konkreten Zeitplan. Die Technologien existieren bereits, sind jedoch möglicherweise noch nicht vollständig erprobt, um von einem sofortigen Start zum Mond sprechen zu können. Dennoch arbeiten wir mit ihnen in dieser Richtung sehr eng zusammen.“

Dmitri Bakanow

Zuvor hatte die Russische Akademie der Wissenschaften das Konzept für die Schaffung eines russischen Segments der Internationalen wissenschaftlichen Mondstation gemeinsam mit China gebilligt. Darüber hinaus wird Russland die mit dem Mondprogramm verbundenen Massnahmen zusammen mit China und weiteren 13 Ländern umsetzen.

Im Mai 2025 unterzeichneten Roscosmos und die Chinesische Nationale Raumfahrtbehörde ein Memorandum über den Bau eines Kraftwerks für die Internationale wissenschaftliche Mondstation. Dort sollen grundlegende Weltraumforschung betrieben und Technologien für einen langfristigen unbemannten Betrieb erprobt werden – mit Blick auf eine spätere menschliche Präsenz auf dem Mond.

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