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Ölpreise fallen um mehr als 5 % wegen Hoffnungen auf Iran-Abkommen

Mann am Schreibtisch mit US- und Iran-Flaggen beobachtet sinkenden Börsenkurs auf Monitor vor Meerblick.

Ölpreise geben zu Wochenbeginn deutlich nach

Die Ölpreise sind im frühen Handel am Montag um mehr als 5 % gefallen. Auslöser waren Hoffnungen auf eine Vereinbarung zwischen den Vereinigten Staaten und Iran, die den Krieg im Nahen Osten dauerhaft beenden könnte.

Gegen 23.10 Uhr GMT am Sonntag (00.10 Uhr am Montag) verbilligte sich ein Barrel Nordsee-Brent um 5,14 % auf 98,22 US-Dollar. Der amerikanische WTI-Preis sank nach Angaben der Nachrichtenagentur Agence France-Presse um 5,21 % auf 91,57 US-Dollar.

Trump bremst Erwartungen an rasches Abkommen

Der Preisrückgang erfolgte trotz Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump, die die Erwartung eines unmittelbar bevorstehenden Abkommens eher dämpften.

„Ich habe meine Vertreter gebeten, sich mit dem Abschluss eines Abkommens nicht zu beeilen, denn die Zeit spielt zu unseren Gunsten“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Zugleich warnte er, dass die von den USA verhängte Blockade iranischer Häfen bestehen bleibe, „bis ein Abkommen abgeschlossen, zertifiziert und unterzeichnet ist“.

Krieg im Nahen Osten und Straße von Hormus

Der Konflikt begann am 28. Februar mit einem amerikanisch-israelischen Angriff auf Iran und weitete sich auf große Teile des Nahen Ostens aus. Er forderte Tausende Todesopfer, vor allem in Iran und im Libanon. Dort schloss sich die proiranische Hisbollah Anfang März den Kampfhandlungen an und griff israelisches Gebiet an.

Zwischen Iran und den Vereinigten Staaten gilt seit dem 8. April eine Waffenruhe. Dennoch belastet die nahezu vollständige Blockade der für den Transport von Kohlenwasserstoffen zentralen Straße von Hormus die Weltwirtschaft weiterhin – und das seit fast drei Monaten.

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